Ablauf einer katholischen kirchlichen Trauung:               

 

Hier der Ablauf einer katholischen kirchlichen Trauung. Dabei gibt es einige Variationsmöglichkeiten.

 

Empfang der Brautleute:

Erklärung der Feier:

Was Sie dabei tun sollen:

Der Priester begrüßt Sie, Ihre Angehörigen und alle, die Sie in die Kirche begleitet haben, im Namen der Kirche, der Pfarrgemeinde und auch persönlich.

Damit will er die Bedeutung dieses Hochzeits-Tages in besonderer Weise zum Ausdruck bringen.

Findet ein feierlicher Einzug statt, so gehen an der Spitze die Ministranten, es folgt der Priester, ihm schließen sich die Hochzeitsgäste in der üblichen Form an.

Alle nehmen die für sie vorbereiteten Plätze ein. Braut und Bräutigam in der Mitte vor dem Altar.

Der Wortgottesdienst:
Falls die Trauung innerhalb der Messe stattfindet, wird diese mit dem Schuldbekenntnis fortgesetzt. Wird keine Messe gefeiert, folgt sogleich der Wortgottesdienst.

An das Evangelium schließt sich eine Ansprache des Traupriesters an , ausgehend vom Schrifttext.

Brautleute und Hochzeitsgäste hören eine passende Lesung.

Diese Lesung könnte einer der beiden Trauzeugen oder ein Verwandter der Brautleute vorlesen.

Diese Ansprache soll Sie zu einem tiefen Verständnis der christlichen Ehe, der ehelichen Liebe und der Gnade des Sakraments hinführen. Ebenso will sie Ihnen Ihre Aufgaben in der Ehe darlegen.

Die Spendung des Sakramentes:

Der Priester wendet sich mit diesen Worten an Sie:

Sie stehen dazu auf, ebenso alle Hochzeitsgäste.

"Liebes Brautpaar! Sie sind in die Kirche gekommen, um vor uns allen Ihre Liebe zu bezeugen und im Vertrauen auf den Herren den Bund des Lebens zu schließen. Christus, der Sie in der Taufe geheiligt hat, will Ihre Liebe segnen, Ihnen beistehen und Sie durch das Sakrament der Ehe stärken, damit Sie einander für immer in Treue verbunden sind und die Pflichten in der Ehe und Familie gemeinsam tragen.
Der Priester fährt dann fort:

In dieser für Ihr Leben so wichtigen Stunde frage ich Sie vor allen Anwesenden nach Ihrer Bereitschaft und Ihrem Willen zu einer christlichen Ehe:

Sie antworten mit einem klaren:
*.* und *.*, sind Sie freiwillig und bereiten Herzens gekommen , um miteinander die Ehe einzugehen? (Bei *.* wird der Vorname der Braut/ des Bräutigams genannt). JA
Wollen Sie einander lieben und achten und die Treue halten bis dass der Tod euch scheidet? JA
Sind Sie bereit , Kindern das Leben zu schenken und sie so zu erziehen, wie es Pflicht christlicher Eltern ist?" JA
Der Priester fordert die Brautleute auf, ihre Eheerklärung abzugeben. Sie reichen einander die rechte Hand.
"Da Ihr Wille feststeht, zusammen den Lebensweg zu gehen, reichen Sie einander die rechte Hand und schließen Sie die Ehe vor Gott und seiner Kirche." Der Bräutigam spricht:

Ich nehme Dich *.* , zu meiner Gattin (Ehefrau) und verspreche, Dir die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, ja Dich will ich lieben und achten, bis der Tod uns scheidet.

  Die Braut spricht:

Ich nehme Dich, *.* , zu meinem Gatten (Ehemann) und verspreche, Dir die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, ja Dich will ich lieben und achten, bis der Tod uns scheidet.

Mit dieser Erklärung spenden Sie einander das Sakrament der Ehe.
Der Priester bestätigt die Eheerklärung und spricht: (bei *.* wird der Vorname der Braut/ des Bräutigams genannt)

 

AMEN

" Der Herr, unser Gott, festige Ihren Entschluss und begleite Sie mit seinem Segen.
Segnung und Überreichung der Ringe
Der Priester spricht:

Liebe Brautleute! Bevor Sie einander die Ringe übergeben wollen wir gemeinsam Gott um seinen Segen bitten: "Herr, unser Gott, segne und heilige Deine Diener, dass sie diese Ringe tragen als Zeichen der Treue und sich immer an ihre gegenseitige Liebe erinnern. Durch Christus unsern Herrn."

 

Sie antworten und alle Hochzeitsgäste bekräftigen diese Bitte mit dem:

AMEN

Der Bräutigam steckt der Braut den Ring an den Ringfinger und spricht dabei:

*.*, nimm diesen Ring und trage ihn als Zeichen meiner Treue und Liebe: im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Die Braut steckt dem Bräutigam den Ring an den Ringfinger und spricht dabei:

*.*, nimm diesen Ring und trage ihn als Zeichen meiner Treue und Liebe : im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Der Schlusssegen:

Am Ende der Messe wird die Trauung mit einem Segenswunsch abgeschlossen. Wurde die Trauung ohne Messe gehalten, wird nach dem Brautsegen gemeinsam das Vaterunser gebetet. Hierauf beschließt der Priester die Feier mit dem Segen. Es sind hierfür verschiedene Formeln möglich:

Priester: Gott, der Vater, schenke Euch seine Freude und segne Euch und Eure Kinder. Alle: AMEN
Priester: Der eingeborene Sohn Gottes sei bei Euch in guten wie in bösen Tagen. Alle: AMEN
Priester: Gottes Heiliger Geist erfülle Euch und entzünde Eure Herzen mit seiner Liebe. Alle: AMEN
Priester: Und Euch alle, die ihr hier versammelt seid, segne der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Alle: AMEN
Priester: Gehet hin in Frieden. Alle: Dank sei Gott, dem Herrn.

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